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Manuel, Cari Easy Languages Manuel, Cari Easy Languages

115: Fünfzehn Jahre Merkel

Wir starten die Episode mit einer Ankündigung: Mitte Dezember machen wir eine große, virtuelle Easy German Weihnachtsfeier. Mit dabei sein werden neben dem Easy German Team alle Mitglieder, die noch im November ihre Patreon-Mitgliedschaft aktualisiert haben oder sich als neues Mitglied angemeldet haben. Die zweite Hälfte der Episode ist Angela Merkel gewidmet, denn sie feiert diese Woche ihr fünfzehnjähriges Jubiläum als Bundeskanzlerin. Nach einem "Mini-Merkel-Quiz" diskutieren wir, was Merkel als Politikerin und erstes weibliches Staatsoberhaupt Deutschlands ausmacht.


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Patreon und die Easy German Weihnachtsfeier


Follow-up: Von Zuhause ausziehen


Follow-up: Wichteln und Advent


Das Merkel-Update: 15 Jahre Angela Merkel


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Transkript

Intro

Cari:
[0:15] Ich habe mitgeschnipst, Manuel. Hast du das gehört?

Manuel:
[0:21] Nice. Bist, gehörst du zu den Menschen, die bei so Konzerten und so immer so im Rhythmus mitschnipsen?

Cari:
[0:29] Nee, das finde ich ganz furchtbar. Ich habe das auch nur zum …

Manuel:
[0:31] Ich auch.

Cari:
[0:35] … zum Scherz gemacht. (Okay.) Manuel, ich bin tipptopp drauf. Ich habe, Janusz hat mir gerade einen Kaffee gebracht, ohne Koffein, damit ich heute Nacht gut schlafen kann. Dann habe ich hier einen Weihnachtskeks neben mir, den ich jetzt aber nicht essen darf, weil du hast es mir verboten. Und ich habe gerade ganz frisch beim Arzt die Grippeimpfung bekommen.

Manuel:
[0:54] Herzlichen Glückwunsch.

Cari:
[0:56] Danke schön. Soll ich dir noch was Witziges erzählen? Wobei, ich habe es dir schon geschrieben.

Manuel:
[1:01] Erzähle es uns. Erzähle es uns allen.

Cari:
[1:05] Ich stehe bei, wir stehen beim Arzt und Janusz will … Es war so witzig! Und dann sagt Janusz so: "Ja — versucht so Smalltalk zu machen — ja. Und? Corona-Impfung? Wann gibt es die?" Und die Arzthelferin sagt: "Na ja, da bin ich erst mal noch skeptisch." Und Janusz: "Ja, aber wir wollen doch wieder reisen und saufen."

Manuel:
[1:31] Mit Freunden.

Cari:
[1:33] "Mit Freunden" hat er dann noch hinterhergeschoben, damit das sich nicht ganz so asozial anhört. Ja, wir wollen doch wieder reisen und saufen und dann ist er so rau… sind wir so rausgegangen aus der Praxis. Ich dachte: "Was war das denn jetzt?" Und dann sagt Janusz so ganz stolz: "Smalltalk."

Manuel:
[1:49] Ich wollte gerade sagen: Hashtag Smalltalk in Germany.

Cari:
[1:54] Da sagt man dem Arzt: "Ich will die Corona-Impfung. Ich will reisen und saufen." Kurz zur Erklärung: Saufen ist ein sehr umgangssprachliches Wort für Alkohol trinken, falls ihr das noch nicht wusstet. Wisst ihr vielleicht schon, aber es ist wirklich umgangssprachlich. Und beim Arzt ist dieses Wort nicht unbedingt angebracht, zumal man ja dem Arzt auch suggerieren möchte, dass man ein gesundes Lebens… Leben lebt und es war sehr witzig.

Patreon und die Easy German Weihnachtsfeier

Manuel:
[2:25] Ja, Cari. Dann darfst du jetzt deinen Weihnachtskeks essen, denn ich habe hier eine wichtige Ankündigung.

Cari:
[2:29] Ja?

Manuel:
[2:33] Also erst mal Entschuldigung, denn wir haben jetzt mit dieser Ankündigung schon mehrmals genervt und müssen es aber noch ein, zwei Mal jetzt tun, denn wie ihr alle wisst …

Cari:
[2:47] Mich nervst du nie, Manuel.

Manuel:
[2:49] Danke schön. Ich hoffe, dass das alle unsere Hörerinnen und Hörer auch so sehen, denn wir haben unsere Patreon-Kampagne, unsere Mitgliedschaften umgestellt von einem wöchentlichen auf ein monatliches System. Da gibt es viele gute Gründe für, warum wir das gemacht haben.

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114: Familiäre Beziehungen in Deutschland

Heute sprechen wir über Familie und Partnerschaften: Wann zieht man in Deutschland aus dem Elternhaus aus? Wie schnell ziehen Paare zusammen? Wann wird geheiratet? Für wie lange gibt es eine finanzielle Unterstützung der Eltern? Und wer bezahlt beim Dating und in einer Beziehung? Außerdem: Eine Empfehlung, mit der ihr anderen eine Freude machen könnt.


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Thema der Woche: Familiäre Beziehungen in Deutschland


Empfehlung der Woche: Adventskalender machen


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Transkript

Intro

Cari:
[0:12] Guten Morgen, Manuel.

Manuel:
[0:17] Guten Morgen, Cari.

Cari:
[0:19] Es ist viel zu früh.

Manuel:
[0:21] Och, ich bin schon seit sieben Uhr wach und habe schon einiges hier heute erledigt. Ich habe schon meinen neuen Couchtisch geölt und das Holz … wie sagt man? Ja, geölt und ge… also da kommt so eine Schicht drauf, dass wenn man da mal Kaffee auskippt, dass das dann nicht in das Holz einzieht.

Cari:
[0:41] Finde ich gut. (Unter anderem.) Ja, ich konnte gestern nicht schlafen und lag wach im Bett und heute Morgen habe ich Schlummern gedrückt, und zwar circa … also auf jeden Fall über eine Stunde lang. Ich bin erst um viertel nach zehn aufgestanden.

Manuel:
[1:01] Ohje. Ja, na dann ist es aus deiner Sicht früh. Es ist 11:19 Uhr in Berlin.

Cari:
[1:07] Richtig. Das heißt, ich bin vor einer Stunde aufgestanden. Ich habe noch nicht gefrühstückt und dementsprechend ist die Stimmung.

Manuel:
[1:13] Am Tiefpunkt.

Cari:
[1:17] Ja, ich versuche mich jetzt hier, wie du siehst, ich versuche mir gute Laune anzulachen, denn wir haben heute ein sehr schönes Thema, Manuel.

Manuel:
[1:26] Auf jeden Fall.

Thema der Woche: Familiäre Beziehungen in Deutschland

Cari:
[1:32] Auf jeden Fall hat uns ein Patron geschrieben und wir haben eben schon gerätselt, wie der Name ausgesprochen wird. Janusz ist extra gekommen aus seinem Zimmer und hat noch mal versucht, seine gute russische Schulbildung herauszuholen. Und er hat gelesen: "A Мурадов" ist der Name unseres Patrons, der oder die Folgendes geschrieben hat: "Guten Abend, Cari und Manuel. Ich schreibe aus Russland und ich habe Sie vor Kurzem abonniert. Natürlich habe ich noch nicht alles gehört, aber ich möchte Sie bitten, etwas über die Besonderheiten der familiären Beziehungen zwischen einem Ehemann und einer Ehefrau oder einem Liebespaar aufzuschreiben. Zum Beispiel eine Frage des Budgets in der Familie oder in Russland, wann ein Mann für ein Mädchen in einem Restaurant bezahlt. Das gilt als gute Form." Das ist in der Tat ein interessantes Thema, dachte ich und deswegen dachte ich, könnten wir heute insgesamt mal über familiäre Beziehungen reden, Manuel.

Manuel:
[2:39] Ja, das ist ein guter Vorschlag. Wir haben ja über unsere eigene Familie schon ein bisschen geredet in Episode 25. Seitdem sind fast hundert Episoden vergangen und ja, das ist ein interessantes Thema.

Cari:
[2:52] Stimmt. Wir haben aber jetzt auch nicht so viel über die Details des täglichen Zusammenlebens geredet. Wir haben nur darüber geredet, wie bei uns die Verwandtschaftsverhältnisse sind.

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113: Unfallfrei seit Geburt

Schon oft wurde dieses Thema von euch nachgefragt: Autofahren. Die deutsche Führerscheinprüfung gilt als eine der schwierigsten der Welt. Wir erzählen euch, wann wir selbst den Führerschein gemacht haben, wie lange es dauert, ihn zu bekommen und was er kostet. Außerdem: Die deutsche Autobahn, Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen, "Punkte in Flensburg" und die Frage, ob eine manuelle Schaltung oder Automatik besser ist.


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Intro

Manuel geblitzt.jpg

Thema der Woche: Autofahren


Lied der Woche: Autobahn


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Transkript

Intro

Cari:
[0:16] Hey Manuel.

Manuel:
[0:18] Hey Cari.

Cari:
[0:22] Ja. Ich bin hier gerade noch, ich schreibe gerade ein Dokument. (Ja?) Da bist du überrascht, ne?

Manuel:
[0:26] Nee. Ist das das Dokument, an dem ich auch gerade arbeite?

Cari:
[0:34] Nein. Ich arbeite an der Tagesordnung zur Vereinsversammlung heute Abend. Ich habe heute Abend Vereinsversammlung.

Manuel:
[0:41] Ah ja. Was für ein Verein?

Cari:
[0:43] Kennst du? Mein Verein, den ich, ja, in dem ich schon seit Jahren mit dabei bin und mit gegründet habe. Der heißt "The Global Experience". Ja. Wir machen interkulturelle Bildungsarbeit.

Manuel:
[1:02] Und worum geht es heute Abend?

Cari:
[1:04] Wir haben Vereinsversammlung, aber das geht ja jetzt im Moment nicht, ne? Früher haben wir mal uns zusammen getroffen, wir sind irgendwie über zwanzig Leute, dann hat man eine Versammlung, dann sind wir zusammen Bier trinken gegangen und ja. Im Moment ist das alles virtuell. Das funktioniert so mittelgut, aber wenigstens sieht man sich.

Manuel:
[1:22] Ja. Gut, dann dürfen wir jetzt nicht so viel quatschen, denn du hast nur eine halbe Stunde Zeit. Ist das korrekt?

Cari:
[1:30] Das ist korrekt, Manuel. Ja.

Manuel:
[1:32] Dann starten wir jetzt mit unserem …

Thema der Woche: Autofahren

Manuel:
[1:39] Das Thema der Woche ist ein Thema, was schon sehr häufig nachgefragt wurde und wir haben es immer aufgeschoben, weil ich eigentlich immer dachte, wir brauchen dafür einen Experten oder einen Gast, der sich besser auskennt mit dem Thema. Aber wir haben einfach mal entschieden, dass wir mal das beitragen, was wir dazu sagen können. Und das Thema ist, Trommelwirbel … Autofahren.

Cari:
[2:09] Tadaa. Autofahren, ja. Manuel, hast du schon mal ein Auto besessen?

Manuel:
[2:13] Nein.

Cari:
[2:15] Ja, ich auch nicht. Da sind wir beiden ja schon Experten.

Manuel:
[2:20] Aber ich habe einen Führerschein, sogar einen Auto* und einen Motorradführerschein.

Cari:
[2:25] Echt? Du hast einen Motorradführerschein? Das gibt es ja nicht.

Manuel:
[2:27] Habe ich damals gemacht, als ich, als ich jung war. Da können wir noch drüber reden, in welchem Alter wir unseren Führerschein gemacht haben. Und ich bin aber, seit ich den Motorradführerschein gemacht habe, kein Motorrad mehr gefahren. Also, ich habe den quasi umsonst gemacht, denn wenn ich heute Motorrad fahren wollen würde, müsste ich mal mindestens erst mal wieder einen Sicherheitskurs machen, weil ich das definitiv alles vergessen habe, was ich da gelernt habe.

Cari:
[2:56] Verstehe. Also wir beide haben schon mal kein Auto und Janusz hat auch kein Auto, deine Freundin hat auch kein Auto. Damit gehören wir zu den Haushalten in Deutschland, die auch kein Auto haben. Was denkst du denn in Deutschland, wie viel Autos haben denn … nee, anders gefragt: Wie viel, im Durchschnitt, wie viele Autos besitzt jeder Haushalt, also eine Gruppe, die zusammen in einem Haushalt wohnt? Wie viele Autos haben die … hat ein Haushalt in Deutschland?

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112: Tatütata, die Feuerwehr ist da!

Die 112 ist nicht nur unsere Episodennummer, sondern auch die europäische Notrufnummer. Auch wir brauchten diese Nummer schon mal: Cari wählte den Notruf, als ein Fahrgast in der U-Bahn Hilfe brauchte und Manuel rief die Feuerwehr, als es beim Renovieren plötzlich nach Gas roch. Im zweiten Teil dieser Live-Sendung empfehlen wir einige Serien, die sich fürs "Binge Watching" eignen und beantworten die Fragen unserer Zuschauer auf YouTube.

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Thema der Woche: 112


Empfehlungen der Woche


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Transkript

Intro

Cari:
[0:17] Tatütata, die Feuerwehr ist da! (Ja.) Hallo Manuel.

Manuel:
[0:24] Hallo Cari.

Cari:
[0:26] Also früher ist die Feuerwehr ja bei uns nur unfreiwillig durchgefahren, weil ich an einer sehr lauten Straße wohnte und jetzt hast du sie durchfahren lassen. Wie kommt das denn?

Manuel:
[0:37] Richtig. Heute war es ein Spezial-Soundeffekt, denn: Herzlich willkommen zu Episode 112 von unserem Podcast.

Cari:
[0:47] 112? Was bedeutet das denn, Manuel?

Manuel:
[0:49] 112, das ist nicht nur unsere Episodennummer, sondern das ist auch unser …

Thema der Woche: 112

Cari:
[1:02] Mensch, Manuel. Das ist aber gewitzt, dass wir das jetzt miteinander verbinden, das Episodenthema und das Thema der Woche. 112 ist eine Telefonnummer.

Manuel:
[1:13] Richtig, eine sehr kurze Telefonnummer. Und in Amerika ist es die 911 und in Europa, nicht nur in Deutschland, ist es 112. Das ist der Notruf. Damit erreicht man die Feuerwehr und den Krankenwagen.

Cari:
[1:28] Und zwar in ganz Europa, wie ich ja vor Kurzem erst gelernt habe. Ich bin allerdings nicht alleine: Einundsiebzig Prozent der Menschen wissen nicht, dass man in der ganzen EU mit 112 die Feuerwehr anrufen kann.

Manuel:
[1:43] Das ist verrückt. Dann leisten wir jetzt hiermit sozusagen einen Beitrag, dass das mehr Menschen hoffentlich lernen. Wie ist das denn bei dir, Cari? Hast du schon mal die 112 gewählt?

Cari:
[1:55] Selten tatsächlich. Ich habe aber, einmal habe ich tatsächlich 112 angerufen, als ich einen Notfall wahrnahm. Die 112 kann man ja immer anrufen bei verschiedenen Notfällen. Wenn jetzt zum Beispiel ein Haus brennt, kann man die anrufen, aber auch, wenn jemand vielleicht umgekippt ist und man einen Rettungswagen braucht. Und wir hatten tatsächlich eine krasse Geschichte erlebt: Ich war mit Janusz in der U-Bahn in Berlin … ich glaube, ich habe die Geschichte sogar schon mal irgendwann erzählt hier im Podcast. Erinnerst du dich? (Kann sein, ja.) Ja, auf jeden Fall saßen wir in der U-Bahn und da ist plötzlich jemand, der lag auf einem Sitz, der sah aus, als würde er schlafen und dann ist der einfach so vom Sitz gerollt und mit dem Kopf richtig auf den, auf dem Boden aufgeschlagen und hat sich danach nicht bewegt. Und das hat natürlich Leuten Angst gemacht, der ist dann immer so hin und her gerollt auf dem Fußboden. Dann ist mal jemand dahingegangen, hat versucht ihn anzusprechen, ohne Erfolg und dann sa… da saßen irgendwie, weiß ich nicht, zehn Leute in diesem Waggon und keiner wusste, was er machen sollte. Und dann dachte ich, ja, okay, dann, bevor wir jetzt nichts machen, habe ich dann den Notruf angerufen, 112.

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111: Hat unsere Bundesregierung etwa Humor?

Cari zeigt Manuel den überraschend kreativen Werbespot, mit dem die deutsche Bundesregierung vor allem junge Menschen überzeugen möchte, zuhause zu bleiben. Angela Merkel wirbt in ihrem "Video-Podcast" ebenfalls dafür, soziale Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. In unseren Empfehlungen der Woche präsentieren wir heute Dokus über Greta Thunberg und unseren Planeten. Zu guter Letzt beschäftigen wir uns mit dem Thema Graffitis, das gerade in Berlin eine große Rolle spielt.


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Ankündigung: Episode 112 live

Am Mittwoch, 18. November 2020 um 19 Uhr (MEZ) übertragen wir Episode 112 unseres Podcasts live auf dem Easy German YouTube-Kanal.

Während der Live-Sendung könnt ihr uns über die Chat-Funktion bei YouTube Fragen stellen. Für diejenigen, die nicht live dabei sein können, gibt es die Episode anschließend auf YouTube und wie gewohnt im Podcast-Feed.


Follow-up: Apfelsinen und Linux


Das Merkel-Update: #besonderehelden


Empfehlungen der Woche


Eure Fragen


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Transkript

Intro

Cari:
[0:15] D-d-d-ding! Hallo Manuel.

Manuel:
[0:17] Guten Morgen. Na?

Cari:
[0:19] Bist du auch immer am mit Schlagzeugspielen?

Manuel:
[0:23] Ab und zu.

Cari:
[0:25] Okay. Ja, schöner Morgen, ich bin gerade aufgestanden. Mein Bauch ist voll mit Reismilch und so fühle ich mich jetzt auch. Kennst du das? Eigentlich nicht so ein angenehmes Gefühl.

Manuel:
[0:38] Meiner ist voll mit Kaffee mit Hafermilch.

Cari:
[0:43] Ja, wenn es … ja. Ich hätte einfach, ich habe eine Schüssel mit Cornflakes gegessen und mit Reismilch drin. Ich muss sagen, ich mag, ich trinke ja keine normale Milch und auch viele Ersatzprodukte nicht, aber Reismilch und Cashewmilch trinke ich. Und da kann man, also ja, da kann man so ein bisschen von trinken, aber nicht zu viel.

Manuel:
[1:09] Das stimmt.

Cari:
[1:10] Wie geht es dir denn heute Morgen?

Manuel:
[1:12] Mir geht es gut. Das Wetter ist schön, wobei wir aufhören müssen, über das Wetter zu reden am Anfang des Podcasts, weil das ist zu viel Smalltalk hier.

Cari:
[1:23] Ja. Nee, wir sind ja Deutsche. Wir kommen direkt zur Sache.

Manuel:
[1:25] Ja. Wir haben auch ein paar wichtige Ankündigungen.

Cari:
[1:30] Oh, was denn?

Manuel:
[1:31] Wir machen auf deinen expliziten Wunsch am Mittwoch wieder einen Livestream.

Cari:
[1:36] Ja. Wieso ist das nur mein Wunsch?

Manuel:
[1:39] Nein, es ist natürlich auch mein Wunsch, aber ich glaube, ich hätte auch noch einen Monat warten können damit und … Nee, ich freue mich aber darauf. Wir machen einen Livestream worüber? Worum geht es am Mittwoch?

Cari:
[1:53] Haben wir uns das schon überlegt?

Manuel:
[1:55] Das wird eine Überraschung. Das verraten wir noch nicht.

Cari:
[1:59] Es wird eine Überraschung. Ah, ich sehe, soll ich das schon mal vorlesen, was du hier aufgeschrieben hattest? Finde ich eine großartige Idee, passend zur Sendungsnummer. Mir war das gar nicht klar, dass wir die Episode 110 zum Thema Arzt gemacht haben. Und am Mittwoch kommt die Episode 112. Das ist ja die Notfall-Nummer für Krankenwagen und Feuerwehr und da beantworten wir dann alle Fragen zum Thema Arztbesuche, Rettungsdienste und so weiter. Finde ich eine gute Idee.

Manuel:
[2:30] Ehrlich gesagt hatte ich diese Idee, als ich noch nicht wusste, dass das unsere Live-Sendung ist. Ich weiß nicht, wie gut sich das für eine Live-Sendung eignet, aber wir können das natürlich machen. Also es passt auf jeden Fall gut und danach merken sich hoffentlich alle diese Nummer, die ist ja sehr wichtig in Deutschland. Ja, vielleicht machen wir auch was anderes.

Cari:
[2:52] Nee, ja, lass uns das mal machen, zumindest am Anfang als Thema. Und vielleicht könntest du uns ja schon mal vorbereiten, die Sirenen in Deutschland, damit wir wissen, weil wir die hören. Früher hatten wir die ja unfreiwillig im Podcast, weil ich an einer sehr lauten Straße gewohnt habe und da ständig Polizei und Feuerwehr durchgefahren sind. Heute könnten wir die doch mal als Gag einspielen, damit man einfach weiß, wie das in Deutschland klingt.

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110: Zum Arzt gehen in Deutschland

In dieser Episode beschäftigten wir uns mit dem Thema "Arztbesuch". In Deutschland geht man in der Regel erst einmal zum Hausarzt, wenn man sich krank fühlt. Aber wofür ist der Hausarzt eigentlich zuständig? Wie bekommt man einen Termin? Wie geht es dann weiter? Und was ist mit Fachärzten, wie dem Hautarzt oder Zahnarzt?


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Intro


Thema der Woche: Zum Arzt gehen in Deutschland


Empfehlungen der Woche


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Transkript

Intro

Cari:
[0:16] Hallo Manuel.

Manuel:
[0:17] Hallo Cari, was haben diese Geräusche zu bedeuten?

Cari:
[0:21] Das war das große Tiergeräusche-Intro. (Ah, okay.) Heute geht es im Easy German Podcast um Tiere.

Manuel:
[0:29] Ist das so?

Cari:
[0:30] Nee, das war nur ein Scherz. Aber das könnten wir doch mal machen, oder?

Manuel:
[0:33] Klar!

Cari:
[0:34] Ein Tier-Spezial. Wir brauchen Fragen. Also, wenn ihr Fragen habt und Themenvorschläge, reden wir über Tiere. Wir kennen uns zwar beide nicht aus, aber das ist ja auch bei den meisten anderen Sachen so.

Manuel:
[0:45] Wie bitte? Wieso kenne ich mich denn nicht aus? Woher willst du das wissen?

Cari:
[0:51] Ja, ich weiß doch, womit du dich auskennst. Mit Apples, mit iOS …

Manuel:
[0:57] Du hast übrigens fälschlicherweise gesagt — das ist mir dann später aufgefallen — dass wir quasi iOS und Windows miteinander vergleichen. Aber iOS ist das Betriebssystem der iPhones (vom Handy) und der iPads, nicht der Macs. Die Macs haben macOS. Und das ist mir leider erst beim Schnitt aufgefallen und nicht während der Aufnahme, deswegen konnte ich dich nicht live korrigieren, so wie ich dich auch in der letzten Episode nicht live korrigieren konnte, als du einen Fehler gemacht hast, den du jetzt korrigieren möchtest laut unseren Show Notes.

Cari:
[1:30] Das wollte ich gerade sagen, da ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich bin heute Fahrrad gefahren, Manuel und habe dabei unseren eigenen Podcast gehört. Machst du das auch manchmal?

Manuel:
[1:39] Nee, denn ich schneide den Podcast und während des Schnitts höre ich ihn dann schon noch mal und dann höre ich ihn mir nicht noch mal an, nee.

Cari:
[1:48] Ja, ich mache das ja aus Marktforschungszwecken.

Manuel:
[1:51] Achso.

Cari:
[1:51] Also, ich möchte gerne versuchen, neutral zu observieren, wie unser Podcast, wie wir so drauf sind. Sind wir angenehm rübergekommen? Haben wir zu schnell geredet? Haben wir zu langsam geredet? Haben wir genug Humor in die Sendung gebracht?

Manuel:
[2:09] Hinterlässt du auch manchmal Bewertungen auf Apple Podcasts?

Cari:
[2:14] Ob ich die selber schreibe?

Manuel:
[2:15] Ja, wenn du das schon so objektiv und neutral hörst, dann könntest du doch auch mal einen netten Kommentar schreiben.

Cari:
[2:22] Nee, das müssen unsere Zuhörerinnen und Zuhörer machen. Und damit seid ihr auch herzlich eingeladen. Hinterlasst gerne einen Kommentar, da freuen wir uns sehr. Aber jetzt zu meiner Korrektur, Manuel. Und zwar haben wir letztes Mal über das Thema Frontex geredet. Wir haben heute schon von unserem Zuhörer Rick gehört, dass das ein sehr schwieriges Thema ist, also auch vom Vokabular her nachzuvollziehen. Also, mal rein vom Inhalt gesehen ist es schon ein schwieriges Thema und dann entsprechend auch noch schwierig mit dem Vokabular. Und wenn dann auch noch Cari etwas falsch sagt, dann wird es natürlich schwierig. Und zwar habe ich darüber geredet, dass … ich habe quasi das Wort Migrationsrecht benutzt. Und dieses Wort gibt es eigentlich gar nicht. Also, es gibt ja kein Recht auf Migration. Und ich meinte natürlich das Asylrecht. Es gibt in Europa ein Recht darauf, dass man um Asyl bitten kann, wenn man eben verfolgt wird in seinem Land. Und dieses Recht wird Leuten teilweise verweigert und das ist dann eben gegen das europäische Recht, das wollte ich sagen.

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109: Herbstzeit ist Mandarinenzeit

Wir beginnen die Episode mit einem Grammatik-Thema für Fortgeschrittene: dem substantivierten Verb. Wem das noch zu kompliziert ist, dem empfehlen wir die "ArrivalNews", eine Zeitung in einfacher Sprache für alle, die neu in Deutschland sind. Cari empfiehlt einen erschreckenden Bericht über die EU-Grenzschutzagentur Frontex und Manuel die gemeinnützige Organisation Sea-Watch. Dann sprechen wir noch über einen Laden, der Kaffee und Boxershorts verkauft, und über eine Frucht, die in Deutschland traditionell zur kalten Jahreszeit gegessen wird.


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Intro


Das ist schön: ArrivalNews


Empfehlungen der Woche: Bericht über Frontex und Sea-Watch


Eure Fragen

  • Baltazar fragt: Könnt ihr mal über das Phänomen "Tchibo" sprechen? Sie sind eine Kaffee-Kette, verkaufen aber auch andere Dinge und sind auf der ganzen Welt erfolgreich.
  • Why We Love the AeroPress Coffee Maker (Wirecutter)
  • Tchibo (Wikipedia)
  • Hast du eine Frage an uns? Auf easygerman.fm kannst du uns schreiben oder uns eine Audio-Datei schicken.


Peters Thema: Herbstzeit ist Mandarinenzeit


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Transkript

Intro

Cari:
[0:15] Hallo Manuel.

Manuel:
[0:18] Hallo Carina. Echo, Echo.

Cari:
[0:25] Na? (Na?) Was macht der goldene Herbst?

Manuel:
[0:29] Ja, der goldene Herbst war tatsächlich nur drei Tage da und seit dieser Woche ist er wieder grau und nass und hässlich und dunkel. Ich nehme alles zurück. Herbst ist doch nicht meine Lieblingsjahreszeit.

Cari:
[0:47] Wie traurig. Ich glaube, ich komme die Tage noch mal auf deinem Balkon vorbei. Da fällt mir direkt Nora wieder ein, die wird sich jetzt beschweren und sagen: "Warum sagt ihr denn Balkon? Das heißt doch Balkon." Also, auf deiner Außenterrasse und hole mir einen leckeren Kaffee ab.

Manuel:
[1:05] To go oder für auf dem Balkon?

Cari:
[1:14] Zum Auf-dem-Balkon-Trinken.

Manuel:
[1:17] Sehr gerne.

Cari:
[1:18] Oh, das wird jetzt schwierig hier für unser Transkriptions-Team, und zwar Folgendes: zum Auf-dem-Balkon-Trinken ist ein substantiviertes Verb. Man kann ja aus einem Verb ein Substantiv machen, zum Beispiel: Ich bin gerade … ach nee.

Manuel:
[1:38] Am Fahrradfahren.

Cari:
[1:39] Das ist eigentlich ein, das ist ein völlig falsches Beispiel, aber ich bin gerade beim Lesen. Das heißt ja "bei dem Lesen" und dann ist das ein Substantiv. Und zum Auf-dem-Balkon-Trinken, das habe ich mal, so was habe ich mal versucht zu transkribieren für Seedlang, das ist sehr schwierig. Wie würdest du das schreiben, Manuel?

Manuel:
[1:59] Ich würde schreiben, alles auseinander, zum, auf, dem, Balkon groß und dann trinken klein.

Cari:
[2:11] Ja, das ist nämlich jetzt die Frage, weil eigentlich ist zum Trinken, das Trinken ist dann ein Substantiv, substantiviert: Zu dem Auf-dem-Balkon-Trinken. Also das Trinken hat jetzt einen Artikel bekommen, dann muss das Trinken groß, aber das, was davor ist, gehört eigentlich auch zu dem Substantiv. Und eigentlich musst du das dann in einem, als einzelne Wörter mit Bindestrich schreiben, glaube ich. Das ist aber auch umstritten.

Manuel:
[2:36] Oder komplett zusammen, wie zum Beispiel "beim Deutschlernen" schreibe ich immer zusammen und "beim Fahrradfahren" schreibe ich immer zusammen in einem Wort groß.

Cari:
[2:47] Richtig. Da ist das nämlich so, dass dann tatsächlich ein Substantiv mit einem Verb zu einem substantivierten Superverb oder Supersubstantiv verschmilzt.

Manuel:
[2:58] Welches Level ist das von, in, auf der A1, A2, B1, B2, C1, C2? (D1.) Ist es schon D1?

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108: Der goldene Herbst

Das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl steht fest und auch in Europa sind viele Menschen darüber erleichtert. Unsere Hörerin Beatrice hat nach dem Feiern einen Kater und fragt: "Woher kommt dieser Ausdruck? Ist damit eine männliche Katze gemeint?" Wir beantworten diese Frage und widmen uns dann dem Thema "Jahreszeiten". Obwohl wir nicht abschließend erklären können, warum es diese überhaupt gibt, stellen wir fest: Der Herbst ist schön.


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Follow-up: US-Wahlergebnis


Ausdruck der Woche: einen Kater haben


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Transkript

Intro

Cari:
[0:16] Montagmorgen. Tanzt du auch schon auf den Tischen, Manuel?

Manuel:
[0:20] Nee, so früh noch nicht, erst später in der Woche.

Cari:
[0:25] Heute bist du mal derjenige, der … Bist du nicht normalerweise der, der montags morgens oder überhaupt morgens die bessere Laune von uns beiden hat?

Manuel:
[0:36] Ja. Ich bin eigentlich ganz gut drauf morgens. Du nicht oder was?

Cari:
[0:40] Doch. Normalerweise geht es so, ne, wenn ich aufwache … Heute Morgen wurde ich durch einen Anruf von Bosch geweckt.

Manuel:
[0:47] Oh, die Firma Bosch hat sich gemeldet oder Herr Bosch oder Frau Bosch persönlich?

Cari:
[0:51] Bosch persönlich. Ich … aber nicht ich, weil ich habe ja mein Handy aus, wie ich ja gerade schon in der Vorbesprechung erzählt habe. Mein Handy ist immer leise. Ich hasse das, wenn mein Handy klingelt, mich stört das. Und bei Janusz ist das so, der kriegt das nicht hin, sein Handy leise zu machen. Bei ihm ist das Handy immer laut und es kommt öfters vor, dass wir morgens durch irgendwelche Anrufe geweckt werden von Firmen, von irgendwelchen Umfrage-Instituten und dann klingelt es immer so richtig laut. Und nicht nur, dass es laut klingelt, Janusz geht dann auch noch dran, während er schläft. Ich hasse das.

Manuel:
[1:28] Während er schläft?

Cari:
[1:30] Ja, dann wacht er auf, geht direkt dran und heute Morgen, ich habe nur so echt das Kissen mir da über den Kopf gezogen. Und irgendwann höre ich Janusz sagen: "Moment, da müssen Sie mit meiner Frau sprechen." Da habe ich gesagt: "Nee, ich spreche jetzt mit gar keinem." War das unfreundlich?

Manuel:
[1:49] Nee, das ist völlig in Ordnung. Also mein Telefon ist nachts auf "Do Not Disturb" — bitte nicht stören — und wenn ich das morgens anmache, sind da mal viele Nachrichten in unseren diversen Chats, aber …

Cari:
[2:04] Das wäre schön, wenn du das Janusz mal zeigen könntest, diesen DND-Mode. Und ich habe es schon ein paar Mal versucht, ich mache das dann aber auch selber auf "Leise", aber er stellt das dann immer wieder um, ich weiß nicht warum. Es ist auf jeden Fall ein Graus bei uns.

Follow-up: US-Wahlergebnis

Manuel:
[2:19] Ja, kein Graus hingegen ist in Amerika.

Cari:
[2:24] Das ist ja eine tolle Überleitung, Manuel.

Manuel:
[2:26] Gute Überleitung, danke danke. Amerika hat gewählt, Amerika hat sich entschieden und wir können endlich aufhören, ständig über die Politik von Amerika zu sprechen. Oder vielleicht noch zwei Monate, müssen wir jetzt gucken, was noch passiert.

Cari:
[2:41] Na ja, jetzt können wir ja, ich finde, jetzt können wir wieder uns über die normalen Dinge beschweren, also, die Sachen, die schon immer zwischen Europa und den USA ein Konflikt waren zum Beispiel, die sind, die re… werden jetzt wieder in den Vordergrund rücken und da können wir uns jetzt wieder auf einem normalen politischen Niveau unterhalten. Ihr hört es schon, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer: In Europa ist die Stimmung erleichtert, so wie bei vielen Leuten in den USA. Das war ja eine Party, Manuel. Hast du das gesehen?

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107: Das Leben besteht aus Nuancen

Die US-Präsidentschaftswahl hält die Welt in Atem und auch wir verfolgen die "Zitterpartie" mit Spannung. Wir sprechen über den unterschiedlichen Charakter der Berichterstattung in deutschen und US-amerikanischen Medien und über die Unterschiede unserer politischen Systeme im Allgemeinen. Dann wenden wir den Blick zurück nach Deutschland: Die "zweite Welle" der Corona-Pandemie hat Europa erfasst und wir beantworten, wie die Lage unsere eigenen Leben verändert hat.


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Intro: US-Wahlen


Follow-up: Betriebssysteme


Darüber redet Deutschland: Corona-Pandemie


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Transkript

Intro: US-Wahlen

Manuel:
[0:16] Hallo!

Cari:
[0:17] "Die große Zitterpartie" steht ganz oben in der Tagesschau, Manuel.

Manuel:
[0:23] Reden wir jetzt über die amerikanischen Wahlen? Das ist gefährlich, denn wir nehmen am Donnerstagabend um 18 Uhr deutscher Zeit auf. Diese Sendung kommt am Samstagmorgen ins Internet und dann kann sich ja … bis dahin kann sich alles ändern.

Cari:
[0:42] Meinst du, bis Samstag steht fest, wer gewonnen hat?

Manuel:
[0:46] Ja. Ich denke, dass bis Samstag ein Wahlergebnis feststeht. Ich glaube aber, dass da noch erbittert wahrscheinlich drum gekämpft wird über mehrere Wochen oder Monate. Aber ich denke, dass die Auszählungen, die wichtigen, die entscheidenden Auszählungen bis dahin abgeschlossen sind, ja.

Cari:
[1:04] Richtig. Ich sehe hier schon, Trump klagt in mehreren Bundesstaaten. Da wird noch ein gerichtliches — wie nennt man das? — Nachspiel geben.

Manuel:
[1:16] Ja, das klingt so, als wäre es irgendwie berechtigt, also der Versuch, da jetzt irgendwie Neuzählungen und so anzuzetteln, die er dann auch noch selbst bezahlen muss. Die aber … (Muss er?) … ja, nicht in allen Staaten. Aber ich habe vorhin "The Daily" gehört von der New York Times und da haben sie erzählt, dass er in einem Staat eben ein Recht hat auf eine Neuwahl, weil das quasi unter irgendwie zwanzigtausend Stimmen sind, der Unterschied. Aber er muss es selbst bezahlen. Und es klang so ein bisschen so, als wäre das die reine Geldverschwendung, weil es gab so eine Nachzählung zum Beispiel 2016 und da war die Differenz dann irgendwie hundert Stimmen. Also, man wird nicht zehntausend Stimmen ausgleichen können durch eine Nachzählung, also das wird nicht funktionieren.

Cari:
[2:09] Was heißt ausgleichen können?

Manuel:
[2:10] Ja, im Sinne von dass er dann doch gewonnen hat, plötzlich den Staat beim zweiten Zählen.

Cari:
[2:16] Ja, bei hundert Stimmen kann man sich … achso, dass die Veränderung, also hundert Stimmen wurden falsch gezählt, (Richtig.) aber der Unterschied war nicht hundert Stimmen zwischen …

Manuel:
[2:22] Richtig. Das hätte man zum Beispiel als Bush gegen Al Gore war, da ging es ja in Florida um fünfhundert Stimmen. Und da hätte das Sinn gemacht, da wurde es ja dann vom Bundesverfassungsgericht nicht erlaubt, diese Neuzählung. Aber da hätte das eventuell ein anderes Ergebnis gebracht. Aber jetzt bei zehntausend Stimmen wird das keinen Unterschied machen.

Cari:
[2:48] Ja, weißt du, ich habe trotzdem gute Laune.

Manuel:
[2:52] Das ist gut.

Cari:
[2:51] Ich weiß nicht. Ich hatte gestern meinen großen, meinen großen Wahltag. Wir sind extra um 4:30 Uhr aufgestanden und haben … weil wir dachten, naja, da gibt es ja morgens dann ein Ergebnis. Also, das haben natürlich viele Leute, so wie du Manuel, schon vorher gesagt, dass das nichts bringt und dass man das noch nicht weiß am nächsten Morgen. Aber wir wollten trotzdem aufstehen und Action haben und live dabei sein.

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106: Staubsaugen hat mir den Tag ruiniert

Janusz erzählt, wie ihm eine kleine Aufgabe im Haushalt seinen gesamten freien Tag ruiniert hat. In unserem neusten Segment — "Peters Thema" — geht es heute um den "Gender Pay Gap", also die Tatsache, dass Frauen fast überall auf der Welt schlechter bezahlt werden als Männer. Cari recherchiert, wie groß die Gehälter-Diskrepanz in Deutschland ist, Janusz erinnert sich an die Zeit des Sozialismus in Polen und Manuel findet heraus, welches Land als einziges der Welt eine Ausnahme bildet…


Transkript und Vokabeln

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Intro


Janusz' freier Tag


Peters Thema: Der Gender Pay Gap


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Transkript

Intro

Janusz:
[0:17] Das war ich nicht dieses Mal.

Manuel:
[0:22] Ausnahmsweise.

Cari:
[0:24] Das ist, das ist geil, dass Janusz direkt sich bemerkbar macht mit den Worten: "Das war ich nicht."

Manuel:
[0:31] Ein bisschen wie Homer Simpson: Ich war's nicht.

Cari:
[0:36] Aber dass er sofort denkt, dass, wenn man einen Rülpser hört, dass alle dann denken, dass er das war, das ist schon sehr aussagekräftig, Janusz.

Manuel:
[0:46] Sehr interessant.

Janusz:
[0:48] Was sagt es uns?

Cari:
[0:50] Willkommen, Janusz, im Easy German Podcast!

Janusz:
[0:53] Juhuu. Hallo!

Cari:
[0:55] Wie geht es dir heute?

Janusz:
[0:56] Mir geht es ausgezeichnet. Einen sehr schönen Tag bis jetzt gehabt.

Cari:
[1:01] Manuel, wie sieht das bei dir aus?

Manuel:
[1:03] Mir geht es auch ausgezeichnet, aber ich hatte einen weniger entspannten Tag als Janusz. Und du auch, Cari.

Cari:
[1:12] Ich hatte einen noch weniger entspannten Tag, denn ich habe auch noch schlecht geschlafen heute Nacht. Und heute habe ich, merke ich das richtig, dass … Heute ist der Tag, wo ich wahrscheinlich am konzentriertesten sein muss von den ganzen letzten Wochen und das wurmt mich ein bisschen, dass ich nicht hundertprozentig fit bin. Aber ich glaube, wir haben bisher alles gut gemeistert. Janusz, wir müssen dir mal ein Update geben über unseren dramatischen Tag.

Janusz:
[1:39] Oh ja, bitte.

Cari:
[1:41] Manuel, Isi und ich sind quasi seit zehn Uhr heute Morgen — also das war vor acht Stunden — durchgehend am Telefonieren. Wir hatten …

Janusz:
[1:49] Ja, ich habe es ja mitbekommen.

Cari:
[1:51] Wir hatten eine Mittagspause und dann hatte ich eben gerade noch mal eine halbe Stunde Pause in … nee, eine Stunde. In der Zeit habe ich mit Justyna telefoniert über Easy Languages. Busy, busy, busy. Und es war alles nicht so einfach wie gedacht. Heute haben wir den großen Patreon-Umstellungstag, wir haben unsere ganzes, unsere ganze Zahlweise umgestellt von wöchentlich auf monatlich. Und da waren viele Probleme, die auf uns zukamen, mit denen wir nicht gerechnet hatten, inklusive Emergency Call mit Patreon und einigen Sachen, die wir noch last minute geändert haben. Und wir sind immer noch nicht fertig, also Manuel und ich werden auch wahrscheinlich noch mehrere Stunden heute Abend arbeiten. (Wow.)

Manuel:
[2:38] So sieht es aus. Einen Applaus.

Janusz:
[2:41] Ich kann euch nur die Daumen drücken.

Cari:
[2:44] Applaus habe ich doch hier auch, aber ist so doof, sich selber zu applaudieren, ne? Also, ich mache …

Manuel:
[2:50] Deswegen macht das ja auch deine Soundmaschine für uns. Aber ja, also die Kurzfassung, liebe Zuhörer: Wir wollen euch nicht zu lange damit nerven, aber wenn ihr ein Easy German Mitglied seid, geht bitte jetzt, pausiert den Podcast und geht jetzt auf easygerman.org/change und wenn ihr noch kein Mitglied seid, dann geht bitte auf easygerman.org/membership und werdet eins. (Wow, Manuel.) Kürzer kann ich es nicht machen.

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105: Der pure Journalismus

Wir haben ein "Behind the Scenes"-Video gedreht, in dem Cari nicht nur singt, sondern auch unsere Patreon-Kampagne vorstellt. In diesem Monat ändern wir nämlich unser Mitgliedschafts-Modell und hoffen darauf, dass möglichst viele von euch ein Easy German Mitglied werden. Passend zum Thema stellen wir euch dann einen neuen Ausdruck vor: "den inneren Schweinehund überwinden." Zum Abschluss ein kleines Follow-Up zum Thema Apple und unseren technischen Geräten.


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Patreon und die Easy German Mitgliedschaft


Ausdruck der Woche: Den inneren Schweinehund überwinden


Follow-Up: Apple und Technologie


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Transkript

Patreon und die Easy German Mitgliedschaft

Manuel:
[0:06] Du nimmst wieder auf oder?

Cari:
[0:07] Ja ja.

Manuel:
[0:15] Kurze technische Absprache noch, während das Intro läuft.

Cari:
[0:19] Hallo Manuel!

Manuel:
[0:20] Hallo Cari!

Cari:
[0:23] Manuel, wir haben ja ein neues Video, was morgen herauskommt, also am Mittwoch. Da haben wir ja auch eine Szene gespielt von unserem Podcast, ne?

Manuel:
[0:28] Ja.

Cari:
[0:34] Wir hatten aber nicht zwei Kameras. Das heißt, wir haben eine Kamera, das Original ist auf deinem Kopf und das Nicht-Original ist auf meinem Kopf und ich musste dann quasi nachspielen, wie ich im Intro singe. Also wir haben ein Video davon gemacht, wie wir den Podcast aufnehmen bei uns im Studio. Und ich musste dann ein… nachspielen, wie ich singe und das hat überhaupt nicht gepasst, weißt du? Aber ich habe das trotzdem darüber gelegt. Hast du das Video gesehen?

Manuel:
[1:03] Ja, ich habe es mir schon angeguckt. Ich finde, man merkt ein bisschen, dass es keine echte Aufnahme ist, aber das Studio ist echt, das Equipment, was ihr seht, ist echt, wir sind echt, die gute Laune ist echt. Alles ist echt bis auf, dass wir da eine Aufnahme machen, weil das, wir nehmen ja im Moment immer nur von zu Hause auf, also das war nur für den visuellen Faktor.

Cari:
[1:27] Richtig. Von welchem Video rede ich überhaupt, Manuel?

Manuel:
[1:31] Ja, das ist ein guter Punkt, denn wir haben einen neuen Channel Teaser produziert.

Cari:
[1:37] Ein "Behind the Scenes"-Video. Es ist eigentlich ein bisschen länger als ein klassischer Teaser, es ist …

Manuel:
[1:43] Ja, stimmt.

Cari:
[1:43] … sehr lang eigentlich. Es ist, es ist eine Mischung … also es gibt ja Leute, die haben einen Channel Teaser, die zeigen innerhalb von einer Minute kurz, was sie machen. Das sollten wir auch noch mal irgendwann machen oder beziehungsweise wir haben einen, der ist nicht mehr so up-to-date. Und wir wollten eigentlich ein Video darüber machen, dass wir unsere Mitgliedschaften ändern, unser Patreon-Modell und haben dann … Oh, da klingelt es an der Tür. Was das wohl ist? Janusz geht hin.

Manuel:
[2:10] Wahrscheinlich eine Lieferung. (Eine Lieferung.) Eine Gitarre? Ein Gitarrenverstärker?

Cari:
[2:12] Die kamen schon letzte Woche, Manuel. Das ist ja ein einziges come and … come and go, go and come von den … der eine Verstärker kam, der andere wurde weggeschickt. Ja, auf jeden Fall wollten wir eigentlich ein Video machen darüber, dass wir unsere Patreon-Mitgliedschaften ändern. Und dann dachten wir aber, das ist ja viel zu langweilig, wenn wir einfach nur ein Announcement machen, auch Announcements selber auf dem Kanal, ja, nicht so spannend. Deshalb haben wir gleich ein "Behind the Scenes"-Video produziert, haben das irgendwie gefühlt monatelang besprochen und vorbereitet und dann bei uns allen zu Hause gedreht und gezeigt, was wir machen, von Videos bis Podcasts bis Übungen. Oh warte, Janusz kommt rein. Janusz fragt, ob ich hundertzwanzig Euro bar habe. Nein, natürlich nicht.

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104: So ehrlich waren wir noch nie

Janusz ist nach längerer Zeit endlich mal wieder im Podcast! Passend zu unserem neuesten Video sprechen wir in dieser Episode über unsere persönlichen Schwächen. Manuel war zum Beispiel immer schon ein Besserwisser, Cari wird oft sehr emotional und Janusz ist einfach unorganisiert. Aber wir geben noch viel mehr über uns preis…


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Thema der Woche: Unsere Schwächen


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Transkript

Intro

Manuel:
[0:16] Hallo.

Janusz:
[0:19] Was ist denn das?

Manuel:
[0:21] Feiert ihr eigentlich Halloween? Oder …

Janusz:
[0:23] Nein.

Cari:
[0:26] Toll Manuel, tolles neues Intro.

Manuel:
[0:28] Ja, heute ist Halloween. (Heute?) Also heute, wenn diese Folge rauskommt, ist Halloween.

Cari:
[0:31] Halloween ist auch so ein richtiger … beleidige ich jetzt irgendwen, wenn ich sage, das ist ein … ? Ich finde Halloween scheiße.

Janusz:
[0:41] Ja, aber weil du nicht aus diesem Kulturkreis kommst.

Cari:
[0:46] Jetzt werde ich gerächt.

Janusz:
[0:49] Ja, du kommst nicht aus diesem Kulturkreis und du hast eine Kulturintoleranz quasi. Du findest etwas scheiße, nur weil du es nicht als Kind miterlebt hast und nicht diese …

Cari:
[1:00] Du hast recht, Janusz. Ich muss jetzt differenzieren. Ich mag nicht die europäisierte — schwieriges Wort — die europäisierte Version von Halloween. Ich mag es nicht, dass wir einfach … das, jetzt rede ich selber hier schon wie so jemand, der die deutsche Sprache und unser Brauchtum schützen will. Ich bin natürlich nicht so reaktionär, aber dieses wahllose Übernehmen von irgendwelchen internationalen Feiertagen … das ist ja nicht so, dass wir dann … wir haben ja auch hier Feiertage, ist nur, so jeder Moment, jeder Anlass zum Saufen wird mitgenommen und dann nehmen wir halt noch einen Feiertag. So sehe ich das mit Halloween.

Janusz:
[1:38] Ja, aber das machen doch die Leute, die damit etwas Geld verdienen wollen. Und das musst denen auch erlaubt sein.

Cari:
[1:46] Das ist das Problem, das internationale Kapital.

Manuel:
[1:51] Wir wollen heute aber eigentlich über was ganz anderes sprechen, nämlich über das Thema, das morgen, also am Sonntag, auf unserem Youtube-Kanal thematisiert wird. Und dieses Thema ist damit wirklich ganz offiziell unser …

Thema der Woche: Unsere Schwächen

Manuel:
[2:17] Ja, und was ist dieses Thema? Janusz, du hast das Video gemacht.

Janusz:
[2:20] Ich habe das Video gemacht, aber noch nicht geschnitten. Das heißt, es steht noch alles im Raum, ob das klappt. Ob das gelingt, das wissen wir nicht ganz genau.

Cari:
[2:30] Vielleicht löscht Janusz das Material aus Versehen, dann kommt morgen gar kein Video.

Janusz:
[2:35] Ja, wissen wir nicht, aber wir vertrauen, dass alles gut geht und dann … die Frage ist: Welche Schwächen haben wir? Und gemeint sind Charakterschwächen wahrscheinlich. Aber auch intellektuelle Schwächen, alle Schwächen, die uns das Leben etwas schwieriger machen.

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103: Mac oder PC? Eine Gewissensfrage.

Nach einem kurzen Geografie-Quiz und einem Ausdruck der Woche starten wir heute ein brandneues Segment in unserem Podcast: Peters Thema. Unser treuer Zuhörer Peter schickt uns schon seit längerer Zeit nahezu epische Listen mit Themenvorschlägen. Diese haben wir in einen Zufallsgenerator kopiert, der nun das erste zu besprechende Thema für uns bestimmt hat. Manuel ist sehr glücklich darüber.


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Geografie-Quiz


Shoutout an Robin MacPherson


Ausdruck der Woche: Pass auf!


Peters Thema: Mac oder PC? Eine Gewissensfrage.


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Transkript

Intro

Cari:
[0:16] Hallo.

Manuel:
[0:17] Hallo.

Cari:
[0:19] Manuel.

Manuel:
[0:20] Du klingst müde, Cari.

Cari:
[0:22] Ich habe ein Problem.

Manuel:
[0:24] Schieß los.

Cari:
[0:26] Ich bin am Ende meiner Energie heute.

Manuel:
[0:31] Das tut mir leid. Woran liegt's?

Cari:
[0:34] Ich habe heute zu viel, zu viele Calls gehabt. Kennst du? Da ist irgendwann die Luft raus.

Manuel:
[0:41] Ja, ich kenne das nur von früher, als ich in einer anderen Firma gearbeitet habe. Jetzt genieße ich das, dass das bei mir nicht mehr so ist.

Cari:
[0:51] Nee, ne? Da ist, bei dir ist höchstens ein oder zwei am Tag. Ja, ich muss das auf jeden Fall bei mir einschränken, das habe ich schon gemerkt. Dienstags ist immer manchmal ein heftiger Tag und ich glaube, vier Stunden Telefonate am Tag sollte das Maximum sein für mich.

Manuel:
[1:07] Das denke ich auch.

Cari:
[1:09] Was hältst du davon?

Manuel:
[1:10] Inklusive Podcast.

Cari:
[1:11] Das wäre mein Vorschlag für eine bessere Zukunft.

Manuel:
[1:14] Ja. Für eine bessere Cari-Zukunft.

Cari:
[1:17] Ja, ich werde jetzt trotzdem noch mal alles geben in dieser letzte(n) halbe(n) Stunde des Tages, noch mal meine richtige Energie … alles geben, was ich habe. Und danach ist auch, kann ich mich auf das Bett legen, ne?

Manuel:
[1:31] Das klingt gut. Ja, wir haben ein volles Programm heute, sehe ich.

Cari:
[1:35] Ja stimmt, wir, darf ich jetzt mich gar nicht verquatschen hier. Wir müssen direkt anfangen, Manuel. (Ja.) Ich habe was für dich vorbereitet.

Manuel:
[1:43] Ich bin gespannt.

Cari:
[1:46] Und zwar habe ich, erst mal habe ich eine neue Soundmaschine gefunden, und zwar bei Janusz in der Schublade. Das ist die Chefmaschine. Der macht Chefsprüche. Und bei mir, ich habe hier eine Schublade. Warte, ich zeige dir das mal vom Sound her. Hörst du das?

Manuel:
[2:08] Nicht so richtig. Es knackt nur.

Geografie-Quiz

Cari:
[2:11] Okay, ich habe jetzt gerade eine Schublade in meinem Schreibtisch aufgemacht. Ich mache sie jetzt zu. Und in dieser Schublade habe ich schon seit einigen Wochen ein Quiz liegen, das habe ich nämlich beim Umzug gefunden. Ich wusste gar nicht, dass ich das habe und ich dachte, das kann ich ja mal mit dir machen ab und an, ne? Da testen wir noch mal deine Skills, auch "Wer wird Millionär?"-mäßig, ne? Du hast dich damals ja monatelang vorbereitet. Was weiß Manuel Salmann heute noch?

Manuel:
[2:39] Also das ist jetzt einfach Allgemeinwissen oder was?

Cari:
[2:42] Es ist tatsächlich ein … Ich guck mal, welche Kategorien es gibt. Geografie. Alles Geografie in verschiedenen Levels. Ist das dein Gebiet?

Manuel:
[2:49] Das ist gar nicht mein Gebiet, dafür hatte ich einen sehr guten Joker. Du erinnerst dich, dass ich da auch jemanden angerufen habe. Also, das kann jetzt eigentlich nur peinlich werden, aber schieß mal los.

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102: Kunde eskaliert

Caris Waschtrockner wäscht und trocknet nicht richtig, da er ein Software-Update benötigt — was für eine Zeit, in der wir leben. Leider gestaltet sich die Kommunikation mit der Firma Bosch schwierig. Manuel hingegen hatte ein gutes Kundenservice-Erlebnis und bohrt demnächst ein Loch in sein Sofa. Die Temperaturen werden kälter in Deutschland und so hat Cari Taschenwärmer neu für sich entdeckt. Außerdem erzählen wir, was wir gerne in unserer Freizeit tun und geben Tipps zur Integration in die deutsche Gesellschaft.


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Intro


Das nervt: Caris Waschmaschine und Manuels Sofa


Das ist schön: Taschenwärmer


Eure Fragen


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Transkript

Intro

Cari:
[0:15] La la la. Heute ein verhaltenes Lalala. Es ist Montagmorgen und ich befülle meinen Tablettenspender mit Tabletten. Guck mal, das ist so ein Geräusch, kennst du das?

Manuel:
[0:35] Das ist eine Tablettenpackung, die du aufmachst.

Cari:
[0:38] Genau. Und ich habe mir so, ich muss ja jeden Tag so Tabletten nehmen. Da habe ich mir so einen Tablettenspe… wie nennt man das denn? So ein kleines Ding, da steht drauf: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag. Und da tue ich die immer rein, weil ich vergesse das wirklich, ich vergesse solche Sachen. Und dann steht das auf meinem Schreibtisch und das ist auch extra in Farben, die farblich zu meinem Schreibtisch passen.

Manuel:
[1:01] Ja, das ist gut, damit man nicht den Überblick verliert.

Cari:
[1:04] Richtig, so fängt meine Woche an. Und bei dir, Manuel?

Manuel:
[1:08] Meine Woche hat auch früh angefangen und ich habe schon ein bisschen aufgeräumt in der Wohnung, Müll heruntergebracht, Sachen, leere Kartons in den Keller gebracht.

Cari:
[1:20] Wow! Es ist erst elf Uhr, Manuel. (Jahaha.) Wow. Ist das deine Aufgabe im Haushalt, den Müll herunterbringen?

Manuel:
[1:27] Unter anderem, ja. (Was noch?) Geschirr abwaschen, wobei, wir haben eine Spülmaschine, das ist ganz gut. Da passen aber die großen Teller nicht rein, also die und die Töpfe muss ich dann spülen. Und ja, staubsaugen, solche Sachen.

Cari:
[1:45] Deine Aufgaben waren Geschirr spülen und staubsaugen und dann hast du eine Geschirrspülmaschine und einen Staubsauger-Roboter gekauft.

Manuel:
[1:53] Nee, ich habe keinen Staubsauger-Roboter, der würde auch, glaube ich, gar nicht in dieser Wohnung klarkommen, weil zwischen unseren Zimmern so Barrieren sind, weißt du? Ist ja so eine Altbauwohnung, der könnte hier gar nicht selbstständig von einem Zimmer ins andere.

Cari:
[2:07] Dachte ich früher auch, aber, also ich habe ja aber meinen noch nicht, ich wollte mir ja auch einen kaufen, aber ich habe gehört, dass der schon so kleine Barrieren überwinden kann.

Manuel:
[2:17] Können die schon springen, ja? Sind die schon wie diese Boston Dynamics Roboterhunde, die so steiles Terrain hochlaufen können und so?

Cari:
[2:26] Das weiß ich nicht, aber cool wäre natürlich dann noch die advanced Version, die dann fliegen können und auch an der Decke Spinnen und Spinnenweben … Spinn… Spinnweben? Spinnweben.

Manuel:
[2:39] Die soll man aber nicht einsaugen, die Spinnen.

Cari:
[2:41] Doch, in meinem Haushalt schon.

Manuel:
[2:43] Die soll man raus in die Freiheit entlassen.

Cari:
[2:45] Weg damit. Manuel, ich habe dir heute einiges mitgebracht hier. (Ich sehe schon.) Ich weiß gar nicht, wo wir anfangen sollen, aber ich habe mal wieder, wir haben schon lange nicht mehr unsere Lieblings-Segmente gemacht. Du weißt natürlich, mein Lieblings-Segment ist …

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101: Raus aus der Komfortzone

Als wir unsere letzte Episode live übertragen haben, war Manuel ganz schön nervös. Heute sprechen wir darüber, welche Momente und Situationen uns in der Vergangenheit nervös gemacht haben. Außerdem geben wir Tipps zum Vokabeln nachschlagen und erklären die verschiedenen Übersetzungen von "to cancel": absagen, kündigen, stornieren, auflösen, streichen und beenden.


Transkript und Vokabeln

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Eure Fragen

  • Jon aus den USA fragt: Wann benutzt man welche Übersetzung für "to cancel"? Und wie findet man die passendste Übersetzung für ein Wort?
  • Hast du eine Frage an uns? Auf easygerman.fm kannst du uns schreiben oder uns eine Audio-Datei schicken.


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Transkript

Intro

Cari:
[0:17] Hallo Manuel.

Manuel:
[0:18] Hallo Cari.

Cari:
[0:20] Habe ich ein bisschen Krach gemacht, ne?

Manuel:
[0:22] Ja, deine Soundmaschine ist gut angekommen in Episode 100.

Cari:
[0:26] Ich brauche mal eine neue. Die sechzehn Sounds, die haben sich bald ausgenutzt, vor allem weil ich immer die gleichen benutze. Zum Beispiel den habe ich mich noch nicht getraut.

Manuel:
[0:40] Ja, den benutzt Janusz gerne.

Cari:
[0:42] Stimmt. Wie geht es dir, Manuel?

Manuel:
[0:44] Gut. Sehr gut. Ich bin, ehrlich gesagt, ganz froh, dass wir wieder in unserem alten Setup sind. Ich weiß, du möchtest jetzt sehr regelmäßig live senden.

Cari:
[0:54] Ja. Ich habe Blut geleckt, wie man auf Deutsch sagt.

Manuel:
[0:59] Warum. Warum hast du Blut geleckt?

Cari:
[1:01] Weil ich das spannend finde. Das ist eine interessante Herausforderung, finde ich. Ich schaue mal kurz, wie viele Views unser Dings jetzt hat. Dreiundzwanzigtausend. Ja, ist ganz spannend. Ich weiß es nicht, ich finde das interessant. Das ist eine andere Art von Bühne. So ein Live-Ding. Und früher hat mir das keinen Spaß gemacht. Ich finde das ist auch … es gibt gute und es gibt schlechte Livestreams. Also, ein schlechter Livestream … mittlerweile verstehe ich auch was der Unterschied ist. Der gute Livestream ist einfach vorbereitet und der schlechte ist spontan. Und ich sehe schon … ich meine, ich war so ein bisschen abgeschreckt von vielen Livestreams, die ich auf anderen YouTube-Kanälen gesehen habe, die so mittelmäßig oder gar nicht vorbereitet waren. Und man will natürlich nicht Leuten stundenlang beim Rumhampeln oder beim Abhängen auf dem Sofa zugucken. Also, ich zumindest nicht. Da geht für mich so ein bisschen der Zauber der Show verloren. Weil es ist ja so: Wenn ich jetzt jemanden folge, Podcast oder YouTube oder was weiß ich, ich finde die Leute ja irgendwie gut und ich glaube, dann will ich auch nur so ein paar gute Portionen sehen. Ich will nicht sehen, wie die irgendwie … keine Ahnung, alltägliche, langweilige Dinge machen. Es sei denn, es ist irgendwie auch interessant aufbereitet. Es gibt ja Leute, wie Casey Neistat, die filmen ihr Leben und auch ganz uninteressante Dinge in einem witzigen Blog.

Manuel:
[2:31] Ja, aber der macht ja Storytelling. Also, der zeigt ja auch nicht vierundzwanzig Stunden von seinem Tag, sondern fünf sehr gut erzählte und geschnittene Minuten.

Cari:
[2:39] Richtig. Ja, wenn der jetzt einfach mal laufen lassen würde, wie er so den Tag verbringt, geht vielleicht auch ein bisschen die Magie des Blogs verloren. Und ja, das mag ich auch selber nicht bei anderen sehen, deswegen denke ich, dass es … also, ich dachte immer, das wäre schwierig, so was zu machen, weil es muss gut geplant sein, dann musst du auch gut funktionieren, du musst dich fokussieren können, auf … (Wer, ich?) Genau, du, Manuel Salmann, du musst dich wohl … nee, der, der das dann macht, also man oder du, kann man ja beides benutzen im Deutschen. Wenn du einen Livestream machst, musst du in der Lage sein, viele Dinge gleichzeitig zu verfolgen. Du musst an die Zuschauer denken, in die Kamera gucken, lächeln. Gleichzeitig hast du noch, hatten wir ja zum Beispiel so ein kleines Programm, dann hatten wir noch Fragen, die kamen. Und ja, das ist ja einiges an Multitasking, wird dir da abverlangt.

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100: Warum wir diesen Podcast machen

Einhundert Episoden — das musste gefeiert werden. Deshalb haben wir diese Aufnahme live und mit Video auf YouTube gestreamt. Nach einem kurzen Quiz reflektierten wir erst einmal, warum wir den Easy German Podcast überhaupt machen. Dann beantworteten wir die Fragen unserer Live-Zuschauer: Was waren unsere Berufswünsche, als wir noch klein waren? Welche Instrumente würden wir spielen, gäbe es eine Easy German Band? Und sind wir eigentlich immer gut drauf?

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Eure Fragen LIVE


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Transkript

Intro

Cari:
[0:16] Hallo!

Manuel:
[0:19] Hallo!

Cari:
[0:21] Ring, ding, ding. Ich bin so aufgeregt, Manuel. (Ich auch.) Ich glaube, wir sind jetzt live auf YouTube. Hallo Leute!

Manuel:
[0:31] Hi. Ja, komisch oder? Ich podcaste sonst gerne ohne Kamera, aber …

Cari:
[0:36] Ja, ist auch viel bequemer, weil dann muss man sich nicht anziehen, also keine Klamotten, also, sich nicht schick machen, ne? Muss nicht duschen, kann einfach aus dem Bett aufstehen, wie wir das normalerweise machen.

Manuel:
[0:48] Aber was tun wir nicht nach 100 Episoden?

Cari:
[0:51] Wir haben uns heute richtig vorbereitet für euch, liebe Zuschauer. Ihr seht jetzt zum ersten Mal, wie das hier aussieht bei uns. Es ist Episode Nummer 100. Manuel, wie sieht es denn bei dir aus? Ist das der normale Ort, an dem du sonst podcastest?

Manuel:
[1:06] Nein, normalerweise podcaste ich in meinem Schrank, weil ich da einen guten, trockenen Ton habe und heute bin ich im Wohnzimmer, was noch etwas kahl ist, deswegen klinge ich heute vielleicht ein wenig schalliger.

Cari:
[1:20] Echo, Echo, Echo, Echo, Echo.

Manuel:
[1:23] Genau. Und du?

Cari:
[1:23] Ja, ich bin an meinem normalen Schreibtisch, aber normalerweise steht der so und im Hintergrund ist dann das Fenster. Das heißt, man sieht mich nicht so gut. Ich habe jetzt heute extra Licht reingemacht, ne, hier Kabel, so, schön Licht aufgestellt. Und ich habe meinen Kleiderschrank in den Hintergrund gemacht, damit ich kein Licht im Hintergrund habe.

Manuel:
[1:43] Very nice, very nice. Wir sind hier voll YouTube plus Podcast.

Cari:
[1:48] Profi. Was feiern wir denn heute, Manuel?

Manuel:
[1:51] Ja, Episode 100, obwohl wir eigentlich schon viel mehr Episoden gemacht haben. Und das ist auch eine gute Überleitung, denn ich habe, ich weiß, du magst gerne Quizze und ich habe ein kleines Quiz vorbereitet für dich, Cari.

Cari:
[2:02] Das finde ich toll.

Manuel:
[2:08] Wir müssen aber erst mal die Leute begrüßen. Wir haben einige Leute, die schon zuschauen. Ich weiß nicht genau, wie viele.

Cari:
[2:15] Es gucken jetzt über tausend Leute zu, oh, der Chat ist am Durchdrehen. Hallo Leute! Ich wollte euch gerade fragen, woher ihr kommt, aber so schnell kann ich gar nicht lesen, wie ihr schreibt. "Hallo aus Georgien", Indonesien, Houston, USA. "Tolles Mikrofon", "hallo aus Trier", "soy de Nicaragua", "hallo aus Vietnam", wow! Aus der ganzen Welt gucken uns Leute zu, sogar mitten in der Nacht, schätze ich. In Vietnam ist es doch jetzt irgendwie ein Uhr oder so, ne?

Manuel:
[2:44] Ja, das ist toll. Cari, apropos Zahlen, hier kommt das Quiz. Ich weiß nicht, wie gut warst du früher in Mathe in der Schule?

Cari:
[2:49] Sehr gut, Manuel.

Manuel:
[2:53] Sehr gut? Okay, das wollen wir jetzt mal testen: Also, das hier ist unsere Episode 100, aber streng genommen haben wir schon, ja, 119 Episoden gemacht. Ich glaube, das ist jetzt hier schon quasi eigentlich Episode 120, denn wir haben ja zwischendurch diese Zwischendinger gemacht, diese kurzen Zwischendurch-Episoden, bevor wir dann auf drei Mal die Woche gewechselt sind. Und mit dieser ganzen Information darfst du jetzt mal schätzen, wie viel Material, also, wenn jemand heute anfangen würde bei Episode 1 und durchhören würde bis Episode 99 mit allen Episoden dazwischen inklusive Zwischendinger, wie viele Stunden und Minuten müsste sie hören?

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99: Kann man essen

Wir beginnen mit einer Ankündigung: Episode 100 senden wir nächsten Mittwoch live auf unserem YouTube-Kanal. Dann besprechen wir die Kommentare zur letzten Episode, denn Manuel hat mit seinen Aussagen, dass man mit 60 "alt" sei und dass er sich nicht als Veganer bezeichnet (obwohl er keine tierischen Produkte konsumiert) viel Feedback auf sich gezogen. Zu guter Letzt erklärt Cari im Merkel-Update das jüngste Drama im Kanzleramt.


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Intro


Ankündigung: Episode 100 live

Am Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 19 Uhr (MESZ) übertragen wir Episode 100 unseres Podcasts live auf dem Easy German YouTube-Kanal.

Während der Live-Sendung könnt ihr uns über die Chat-Funktion bei YouTube Fragen stellen. Für diejenigen, die nicht live dabei sein können, gibt es die Episode anschließend auf YouTube und wie gewohnt im Podcast-Feed.


Follow-up: Veganismus


Das Merkel-Update: Corona-Gipfel im Kanzleramt


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Transkript

Intro

Cari:
[0:09] Hallo Manuel.

Manuel:
[0:17] Hallo Cari.

Cari:
[0:19] Ich finde das schön, wie du immer meine Intonation spiegelst.

Manuel:
[0:23] Ja, kennst du Neuro-Linguistische Programmierung? NLP?

Cari:
[0:27] Nein, nein.

Manuel:
[0:30] Ist so eine Pseudowissenschaft aus den Siebzigern, Achtzigern. Und eine(r) der wichtigen Grundsteine ist, man soll Menschen immer spiegeln, weil dann fühlen die sich besser. Also ist jetzt sowieso schon pseudowissenschaftlich noch mal vereinfacht wiederholt.

Cari:
[0:51] Finde ich gut, Manuel. Direkt mit …

Manuel:
[0:55] … äußerst gefährlichem Halbwissen gestartet.

Cari:
[0:57] Ich wollte gerade sagen: Ist das wieder gefährliches Halbwissen? Du scheinst dir deiner Sache sehr sicher zu sein.

Manuel:
[1:03] Also ich bin mir sicher, dass das ein Teil der Neuro-Linguistischen Programmierung ist. Ich bin mir nicht sicher, ob das einer wissenschaftlichen Methode standhalten würde, diese These.

Cari:
[1:14] Verstehe. Manuel, wie ist mein Ton heute? Wie würdest du den bewerten?

Manuel:
[1:19] Irgendwie besser als sonst. Und das sage ich, also, ganz ernsthaft.

Cari:
[1:23] Okay, das ist gut. Ich sitze nämlich heute in Januszs Zimmer, denn in meinem, in meinem Zimmer, wo ich sonst podcaste, da übernachten gerade meine Eltern. Das Zimmer habe ich aufgegeben, das ist jetzt, gehört nicht mehr mir. Und ich bin jetzt mit Janusz in einem Zimmer und habe mir einige Kissen und Decken hier aufgestellt. Leider kann ich unsere kleine Podcast-Höhle noch nicht benutzen, denn sie steht voll mit Umzugskisten und ich winke jetzt mal kurz zu Janusz rüber. Hey Janusz. Oh, Janusz hört was. Janusz, wir nehmen gerade live unseren Podcast auf. (Ja, liebe Grüße an alle Hörer.) So, jetzt ist Janusz auch in der Episode. Das ist jetzt eine Premiere, Janusz sitzt die ganze Zeit im Hintergrund, während wir aufnehmen.

Manuel:
[2:12] Sehr gut. Und bald, denke ich, sollten wir ihn auch mal wieder in den Podcast holen, denn wir haben einige philosophische Themen, über die wir reden müssen.

Cari:
[2:21] Wir haben einige Themen, die dringend zu klären sind, zum Beispiel: Was ist der Sinn des Lebens? Was passiert nach dem Tod? Wir haben jetzt Manuel, wir haben jetzt Janusz schon viel zu lange nicht mehr eingeladen und er hat das Gefühl, als hätten wir ihn schon, ja, aus dem Podcast entfernt sozusagen. Sein Segment ist nicht mehr gehört worden.

Manuel:
[2:44] Dem ist nicht so. Das war vielleicht jetzt mal so die erste kleine, vage Ankündigung, aber wir haben auch eine große und sehr spezifische Ankündigung. Ich denke, wir sollten die gleich am Anfang machen, damit das keiner verpasst.

Ankündigung: Episode 100 live

Cari:
[2:57] Ja stimmt, Manuel. Du hast eine Überraschung angekündigt heute. Ich mache mal Trommelwirbel.

Manuel:
[3:04] Ja, katsching! Also, was heißt Überraschung, also, unsere nächste Episode ist die Episode 100. Und ich bin jetzt auch nicht so ein Fan von irgendwie Jubiläen und runde Zahlen feiern, aber wir haben uns schon überlegt, dass wir ein bisschen was machen wollen.

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98: Recyclinghof-Odyssee

Cari und Janusz haben aussortiert, aber der Recyclinghof und die Berliner Polizei machen es ihnen nicht leicht. Manuel empfiehlt den neuesten Die Ärzte-Song und Cari einen sehr unterhaltsamen Instagram-Account. Zum Abschluss reden wir über einen Streit zwischen dem Innenministerium und dem Justizministerium, bei dem es um gendergerechte Sprache geht.


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Empfehlungen der Woche


Darüber redet Deutschland: Gendergerechte Sprache


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Transkript

Intro

Cari:
[0:15] Hallo.

Manuel:
[0:16] Hallo.

Cari:
[0:18] Ich esse gerade ein Stück Apfel.

Manuel:
[0:20] Das ist übrigens sehr gut, wenn man nämlich einen grünen Apfel isst vor dem Podcasten, hat man eine trockenere Aussprache.

Cari:
[0:29] Ja stimmt. Der ist sogar ein bisschen grün, aber schon alt und mehlig.

Manuel:
[0:35] Ich hasse mehlige Äpfel.

Cari:
[0:40] Ja, Janusz ist ja so ein Apfelfreak, ne? Der isst, der konsumiert ja jeden Tag mehrere Äpfel und hat da sogar eine Ordnung, wie er die schneidet und dann, da er ja ganz, sehr auf seine Diät achtet, wiegt er die Äpfel sogar ab und dann hat er jeden Tag eine Portion oder eine bestimmte Kalorienanzahl Äpfel oder ein Kalorienkonto Äpfel. Und alles, was dann übrig ist, stellt er mir immer in eine Schale auf den Tisch. Und da steht das dann den ganzen Tag und dann muss ich quasi die Reste von Januszs Äpfeln … ich weiß gar nicht, ob das die Reste sind oder ob er mir einfach einen Apfel macht, weil … (Aus Liebe.) Aus Liebe, ja, aber ich bin gar nicht so der, ich bin jetzt nicht so ein Apfelfan. Ich bin eher der Bananentyp. Und du?

Manuel:
[1:29] Na ja, also ich bin bei Bananen noch pingeliger als bei Äpfeln. Also ich kann Bananen, ich mag die am liebsten, wenn die noch so ein bisschen grün sind und ich esse die noch, wenn die gerade reif sind, aber sobald die anfangen, so braun zu werden, aus irgendeinem Grund finde ich das ganz furchtbar, also auch diesen Geschmack, wenn die dann so richtig süß sind und schon so leicht weich. Ich finde das ganz furchtbar und deswegen kann ich immer nur ganz wenige Bananen kaufen, also am besten eigentlich immer nur eine und die dann direkt essen, weil alles andere ist schon zu risikobehaftet.

Cari:
[2:06] Richtig. Risikobehaftet ist gut, für die Banane, ne? Ist das Risiko, gefressen oder weggeworfen werden. Ich habe, das ist auch eine, wir haben ja über das schlechte Gewissen geredet. Ich liebe Bananen, aber ich, bei mir ist es genauso wie bei dir. Und ich versuche das wirklich so zu planen, dass ich die Bananen genau abgezählt kaufe, damit nie Bananen übrig sind, aber es passiert trotzdem ab und an mal wieder, dass irgendeine Banane und manchmal auch zwei Bananen so braun werden, dass ich die dann liegen lasse, weil ich denke, "okay, vielleicht kann man die ja später noch", man könnte die ja auch theoretisch irgendwie so … was kann man damit noch machen?

Manuel:
[2:47] Einfrieren und dann im Smoothie benutzen zum Beispiel.

Cari:
[2:50] Genau, Smoothies mache ich nie. Dann kann man Bananen irgendwie noch backen oder so was. Da gehen auch alte Bananen für, aber ich lasse das dann immer liegen, weil ich habe da ein schlechtes Gewissen, die weg zu tun, aber dann lasse ich die so lange liegen, bis die richtig braun sind, also so, dass man die eigentlich nicht mehr essen kann und dann tue ich sie weg. Und das ist eine richtig schlechte, da habe ich ein richtig schlechtes Gewissen.

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97: Ein schlechtes Gewissen

Die Episode startet mit einem Update zum Umzug von Cari und Janusz, der noch immer nicht ganz vollzogen ist. Nachdem sie den Keller der alten Wohnung mit Manuels Hilfe ausgeräumt haben, geht es nun ans Sortieren und Ausmisten — Janusz hat sich allerdings bereits einen neuen Keller gesichert. Dann sprechen wir über Manuels Video zum Thema "Guilty Pleasures" und stellen fest, dass wir das eigentliche Thema leicht verfehlt haben. Egal, wir führen das Thema "Schuldgefühle" trotzdem weiter und sprechen über Dinge, die wir tun, obwohl wir uns dabei leicht schuldig fühlen: Bei Amazon einkaufen oder Instagram benutzen zum Beispiel. Und ihr? Schreibt uns einen Kommentar!


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Follow-Up: Guilty Pleasures


Thema der Woche: Das schlechte Gewissen

  • Mediatheken von ARD und ZDF (die Doku über Amazon ist leider nicht mehr verfügbar)
  • Craig Ferguson (Wikipedia)


Wobei habt ihr ein schlechtes Gewissen ? Schreib uns einen Kommentar auf Patreon oder unter den Show Notes!



Transkript

Intro

Cari:
[0:16] Guten Morgen.

Manuel:
[0:18] Guten Morgen.

Cari:
[0:20] Heute kein Singen.

Manuel:
[0:21] Nein, nein. Es ist eine neue Woche, wir nehmen morgens auf.

Cari:
[0:27] Wir nehmen sehr früh morgens auf, Manuel. Das ist fast zu früh heute für mich, weil ich nämlich gestern bis zwei Uhr nachts in meiner Küche Müll sortiert habe.

Manuel:
[0:40] Wieso das?

Cari:
[0:41] Ja, Manuel, wir waren ja, letzte Woche haben wir ja unseren Keller leer geräumt in der alten Wohnung. Du erinnerst dich, du warst dabei. Du wurdest noch spontan angerufen und gefragt: "Hey Manuel, hast du zufällig Zeit? Zufällig jetzt?"

Manuel:
[0:50] Na ja eigentlich habt ihr wegen was andere(m) angerufen und ich habe dann gesagt: "Ihr hört euch gestresst an. Soll ich vielleicht helfen?" Und du hast gesagt: "Och, wenn du Zeit hättest?"

Cari:
[1:01] Na, ich habe gesagt: "Ja, nur, wenn du wirklich Bock hast." Und dann schrie Janusz im Hintergrund: "Sag ihm, er soll vorbeikommen." Ja und zack, ging Manuel, hatte noch nicht mal geduscht, stand er plötzlich bei uns im Hof von der alten Wohnung und musste kistenweise Zeug raustragen. Ich sage mal Zeug, vieles davon war auch einfach Müll.

Manuel:
[1:34] Ja, ich habe gestaunt, was Janusz da so über die Jahre alles eingelagert hat in diesem Keller.

Cari:
[1:40] Es ist wirklich ein, das ist wirklich ein Kulturclash und ein Phänomen, weil für mich ist das so, ich habe früher … das ist interessant, weil ich habe mich so ein bisschen geändert. Ich habe früher so ein bisschen aus Protest gegen meine Eltern, meine Eltern sind so sehr ordentlich, habe ich einfach ganz viel Müll ge… tatsächlich Müll gesammelt. Ich habe auf der Straße Sachen gefunden, bei uns gibt es ja auch den Sperrmüll, in Münster zumindest, wo Leute einmal im Monat ihren kompletten Müll vor die Straße stellen. Und ich bin da regelmäßig rumgefahren, habe Sachen gesammelt und die in mein Zimmer gebracht. Da standen dann alte Einkaufswagen, Baustellenschilder, ich hatte Klamotten an, die ich auf dem Müll gefunden habe. Und das war so, ich hatte so meine Messiezeit damals und mittlerweile bin ich doch eher das Gegenteil. Und jetzt, wo ich die neue Wohnung habe, will ich gerne … Ich bin jetzt ja kein Minimalist so wie du, aber ich habe, ich mag das eigentlich, nicht so viele Sachen zu haben. Und vor allem möchte ich nichts mehr haben, was ich eh nie benutze. Und der Keller ist für mich ein Synonym für Dinge, von denen ich mich eigentlich im Kopf schon verabschiedet haben könnte und die einfach auf den Müll können.

Manuel:
[2:53] Ja, das war ja dann auch eigentlich relativ klar. Also Janusz hat ja auch jetzt nicht um die Sachen gekämpft, sondern das waren halt Sachen, die waren einfacher in den Keller zu bringen als zu verkaufen oder zu verschenken oder wegzuschmeißen und deswegen wurde von dem Keller Gebrauch gemacht. Aber auch trotzdem ein paar Schätze, zum Beispiel eine riesige Kiste — das war die schwerste Kiste nämlich von allen — mit VHS-Kassetten, mit ganz vielen alten Projekten und analogen Videos, die ihr auch gemacht habt. Und da hat Janusz angekündigt, dass er die digitalisieren will und das finde ich auch sehr richtig.

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96: Kabelsalat

Wir starten mit einer Hausmitteilung, machen einen Abstecher zum wunderbaren Wort "Kabelsalat" und verlesen Hörer-Feedback zum Thema "Lüften". Nach einer kurzen Werbepause widmen wir uns dann mal wieder der Pandemie, die die Welt noch immer in Atem hält. In Deutschland und Europa steigen die Fallzahlen und wir fragen uns, wann wir wohl wieder ein Konzert besuchen können. Zu guter Letzt beantworten wir eine sprachliche Frage: Heißt es "drei Bier" oder "drei Biere"?


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Intro


Ausdruck der Woche: Kabelsalat


Follow-Up: Lüften


Darüber redet Deutschland: Coronavirus


Eure Fragen

  • Bryans Kommentar unter der letzten Episoden
  • Tzuen aus Taiwan fragt: Wieso benutzt man bei manchen Wörtern auch den Singular als Plural, wie z.B. bei "zwei Bier" oder "zwei Kaffee"?
  • Hast du eine Frage an uns? Auf easygerman.fm kannst du uns schreiben oder uns eine Audio-Datei schicken.


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Transkript

Intro

Cari:
[0:24] Oh! Das sind ja ganz neue Töne.

Manuel:
[0:26] Ich weiß, du würdest dir jetzt wünschen, dass ich mitsinge, Cari, aber das wird nicht passieren, so in aller Öffentlichkeit. Vielleicht …

Cari:
[0:33] Ja, das warst gerade du, du hast selbst das Intro weitergespielt, Manuel.

Manuel:
[0:37] Nein, das waren glaube ich nicht die richtigen Akkorde. Ich habe leider kein musikalisches Gehör und konnte das so schnell nicht raushören, was dafür Akkorde drinstecken.

Cari:
[0:50] Aber du könntest doch improvisieren dazu. Ich kenne da jemanden, der unterrichtet das auf YouTube.

Manuel:
[0:55] Ein Blues Laboratory zufällig?

Cari:
[0:59] Ja, zufällig handelt es sich um deinen Vater. Janusz Hamerski mit seinem großen "Blues Lab". Aber das ist ja nicht nur für Blues, sondern diese Regeln zum Improvisieren gelten ja überall.

Manuel:
[1:10] Auch in Podcasts, meinst du?

Cari:
[1:13] Ja, richtig.

Manuel:
[1:15] Okay, also herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Easy German Podcasts. Bitte entschuldigt diese Unprofessionalität hier.

Cari:
[1:23] Das war doch hochprofessionell. Du hast uns mit einer Gitarre begrüßt, das war mal ganz was Neues.

Manuel:
[1:27] Ganz was Neues, ja. Die habe ich auch sehr lange eingepackt gehabt. Und die wird demnächst an die Wand gehängt.
Cari:
[1:34] Ah, so, wie bei Janusz, ja?

Manuel:
[1:36] Genau, allerdings nur eine Gitarre und nicht dreiundzwanzig.

Cari:
[1:39] Ja, jetzt wollen wir mal nicht übertreiben. Janusz hätte gerne dreiundzwanzig, das stimmt.

Manuel:
[1:44] Wie viele sind es denn wirklich?

Cari:
[1:46] Ich glaube, es sind jetzt sechs oder sieben. Er hat mittlerweile auch schon wieder Gitarren verschenkt an seine Jünger, seine Gitarrenjünger. An Leute, von denen er sich gerne wünschen würde, dass sie mit ihm spielen. Ja, du hast noch keine bekommen, Manuel.

Manuel:
[2:07] Nee, ich möchte auch keine zweite Gitarre. Eine reicht mir.

Cari:
[2:10] Ja, das gibt es ja nicht. Ja, Janusz hat für jeden Anlass eine. Eine Akustikgitarre, ein E-Gitarre, eine Semi-Akustikgitarre, eine Traveller-Guitar, eine noch kleinere Traveller-Guitar.

Manuel:
[2:24] Dann noch ein paar E-Gitarren. Cari, wir haben ein paar Hausmitteilung mal wieder.

Cari:
[2:31] Hausmitteilungen, finde ich gut. Jetzt wissen wir ja schon, was Hausmitteilungen sind. Ja, erzähl mal!

Manuel:
[2:36] Ja, also … So, heute haben wir zum ersten Mal in fast hundert Episoden einen Sponsor.

Cari:
[2:45] Und eine Gitarre.

Manuel:
[2:48] Und eine Gitarre. Das hängt tatsächlich so ein bisschen zusammen. Ich habe nämlich gerade einen Akkord aufgenommen für diesen Trenner sozusagen, den wir dann vorher spielen, damit klar ist: Jetzt kommt Werbung.

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